Wie das Homeoffice unseren Stil verändert


In den letzten zwei Jahren haben viele von uns pandemiebedingt im Homeoffice gearbeitet. Wie sich die Arbeitswelt und damit auch unser Business-Stil verändert hat, möchte ich heute näher beleuchten.


Arbeiten im Homeoffice

Wenn wir an die Zeit vor der Pandemie zurückdenken, haben die wenigsten Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit gehabt von Zuhause zu arbeiten.

Ein Handwerkerbesuch musste umständlich organisiert werden und auch die meisten Unternehmen steckten noch Mitten in der Digitalisierung.




Sneaker bei der Arbeit zu tragen war ein No-Go und auch Jeans waren nur in wenigen Branchen erlaubt.


Durch die Maßnahmen, die C* mit sich brachte, mussten wir von heute auf morgen von Zuhause arbeiten. Anfangs setzen wir uns in einer Chino Hose an den Schreibtisch, später dann in Jeans und wieder ein paar Monate später, wechselten wir in die Jogginghose.


Vielleicht kennst du die Videos oder Reels auf Instagram, auf denen ein Online-Meeting zu sehen ist und die Person oben in Bluse und Blazer in die Kamera strahlt und unten mit Jogginghose und bequemen Wollsocken auf dem Stuhl sitzt. Vielleicht hast du es sogar selbst schon so gemacht.


Als wir dann wieder in A und B Gruppen oder wochenweise zurück ins Büro sollten, stellte ich fest, dass sich unsere Kleidung auch dort veränderte. Egal ob in der S-Bahn, beim Bäcker oder im Büro, die Menschen hatten ihren Business-Stil verändert.


Sneaker sind jetzt völlig ok und eine Bluse muss auch nicht mehr unbedingt sein.

Auf Social Media sehen wir mehr und mehr, wie Blazer mit der Jogginghose kombiniert werden. Früher sprachen wir hierbei von einem No-Go, heute ist es hip, so zum Meeting zu erscheinen.


Es scheint, dass sich nicht nur unsere Arbeitswelt verändert, sondern auch die Outfits, die wir dort tragen.


An sich ist es nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass eine Veränderung in uns oder auch in der Arbeitswelt, auch eine Veränderung in unserem Kleiderschrank bewirkt.


Was mir in Unterhaltungen mit Freund*innen und Kolleg*innen immer mehr auffällt ist, dass wir auch mehr hinterfragen, wie wir uns eigentlich kleiden möchten und z.B. in welchen Schuhen wir uns wohlfühlen.


Mit unserer Kleidung können wir uns selbst ausdrücken und wollen uns nicht verkleidet fühlen, wenn wir zur Arbeit gehen.


Die Sinnsuche ist, meiner Meinung nach, auch in unserem Kleiderschrank angekommen. Was möchte ich arbeiten und wo, schließt auch die Frage mit ein, wie ich dort gekleidet sein möchte. Unsere Business-Outfits passen wir unseren Arbeitsorten und Tätigkeiten an. "New Work" findet auch in unserem Kleiderschrank statt und auch in der Art, wie wir im Business-Umfeld auftreten. Das private Umfeld verschmilzt immer mehr mit dem beruflichen, eine Trennung wird seltener gewünscht und ist durch die digitale Welt oftmals gar nicht mehr möglich.


Zum Ende der Pandemie, (welches uns jetzt hoffentlich endlich bevorsteht), schauen wir daher auch nochmal kritischer in unseren Kleiderschrank und stellen vielleicht fest, dass die Business-Outfits, die wir vor zwei Jahren getragen haben, jetzt nicht mehr zu uns passen.


Es ist ok. Du hast dich weiterentwickelt. Die Arbeitswelt hat sich verändert.


Mein Tipp:

Stelle dir neue Outfits zusammen, die zu dem passen, was du jetzt ausdrücken möchtest. Verkleide dich dabei nicht, sondern ziehe dich so an, wie es zu dir passt.

Wenn du die Möglichkeit hast und nicht an eine Kleiderordnung oder Uniform gebunden bist, kannst du dir neue Business-Outfits zusammenstellen. Es muss nicht immer bedeutet, dass du jetzt radikal aussortieren musst und alles neu kaufen musst.

Es hilft schon sehr, wenn du deinen Kleiderschrank durchgehst und aus deiner vorhandenen Kleidung neue Looks zusammenstellst.

Gerade jetzt, wenn wir vom Winter ins Frühjahr wechseln, ist es ein guter Zeitpunkt, um auch in deinen Kleiderschrak frischen "Wind" zu bringen.


Alles Liebe,

Anja 💛


Bild: wix.com

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