Weiblichkeit im Business

Immer mehr Frauen studieren, haben gute Jobs, verdienen Geld und machen Karriere.

Ob als Angestellte, Gründerin oder Unternehmerin, Frauen bringen ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und auch ihre Weiblichkeit in die Wirtschaft ein.

Am 08. März ist Weltfrauentag, daher nutze ich diese Woche die Gelegenheit speziell auf das Thema Weiblichkeit im Business einzugehen.


Verschiedene Studien haben bereits belegt, dass Frauen in Führungspositionen einen positiven Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben. Leider ist es jedoch, trotz Quote, noch immer nicht üblich, dass Frauen in Führungspositionen arbeiten. Gründe hierfür gibt es viele.


Zum einen, ist es psychologisch bewiesen, dass man meist Menschen einstellt, die einem ähnlich sind. So kommt es häufig vor, dass auf eine männliche Führungsperson ein männlicher Nachfolger folgt.

Alter, Geschlecht, Charakter und Aussehen sind meist ähnlich, weshalb es zum "Thomas-Effekt" kommt.


Thomas stellt Thomas ein und befördert Thomas. Der Namen ist hierbei nicht ausschlaggebend, sondern zeigt vielmehr, dass auf Thomas eben nicht Lisa folgt.


Ein weiterer Grund, ist, dass es nur sehr wenig Rolemodels gibt, die anderen Frauen zeigen, wie es möglich ist als Frau (und Mutter) Karriere zu machen. Frauen sind immer noch die erste Ansprechperson, wenn es um den Haushalt, den Lebensmitteleinkauf und die Erziehung der Kinder geht. Es fehlen die weiblichen Vorbilder und Mentorinnen, die uns zeigen, wie die Organisation von Kind, Job und Haushalt möglich ist. Oftmals ist der Konkurrenzgedanke unter Frauen viel größer, als die Zusammenarbeit und Unterstützung. Viele Frauen möchten ihre "Aufgabe" als Frau gut machen und verausgaben sich, eine gute Mutter, tolle Ehefrau und wertvolle Arbeitskraft zu sein, ohne sich dabei unterstützen zu lassen. Doch von erfolgreichen Geschäftsführerinnen und Karrierefrauen weiß man, dass sehr wichtig ist, nicht alles alleine zu machen. Eine Haushaltshilfe, Putzfee, Au-Pair, Tagesmutter, Gärtner, einen unterstützenden Partner und ein gutes Zeitmanagement sind wichtig, um alles unter einen Hut zu bekommen und immer noch lachen zu können.


Wenn man als Frau erfolgreich sein möchte, ist es wichtig, ein gutes Netzwerk aufzubauen. Männer sind meist besser vernetzt und können ihre Kontakte für den beruflichen Bereich nutzen. Hier müssen wir Frauen noch etwas aufholen und uns mehr mit anderen austauschen.

Schön ist, dass es dieses Jahr einige Veransaltungen für Frauen gibt, an denen wir uns mit anderen Frauen vernetzen können.


Veranstaltungen / Messen für Frauen:

  • 16. bis 17. März 2019 - Blossy Event - Nürnberg

  • 23. März 2019 - Börsen Tag für Frauen - Frankfurt

  • 30. März 2019 - Balance Day (Brigitte) - Hamburg

  • 04. Mai 2019 - Women & Work - Frankfurt

  • 06. Mai 2019 - Women's Day (Emotion) - Hamburg

  • 10. Oktober bis 11. Oktober 2019 - HerCareer - München

  • 17. Oktober bis 19. Oktober 2019 - Frauenwirtschaftstage - Baden-Württemberg


Zudem gibt es immer mehr Mastermind-Gruppen und Meetups, bei denen sich Frauen zu bestimmten Themen austauschen können. Kooperationen können entstehen und wir können uns besser unterstützen. Zudem merken wir, dass auch andere Frauen die gleichen Problemen haben, die gelöst werden wollen. Wichtig ist, dass wir verstehen, dass wir nicht gegeneinander arbeiten sollten, sondern miteinander. Girls support girls.


Auch unsere Weiblichkeit spielt im beruflichen (und privaten) Umfeld eine wichtige Rolle. Wenn wir Karriere machen, sollten wir nicht versuchen ein besserer Mann zu werden, sondern immer noch weiblich und wir selbst sein. Wenn Frauen ein Unternehmen gründen oder die Position eines männlichen Kollegen übernehmen passiert es häufig, dass sie meinen, dass sie genauso sein müssten wie er. Da es kaum weibliche Vorbilder gibt orientieren sie sich an den männlichen Vorbildern und rutschen damit in eine falsche Rolle. Es kostet Frauen und auch Männern viel Energie, wenn sie sich in der falschen Rolle befinden. Daher ist es ganz wichtig, bei sich zu bleiben und seine Stärken und Potenziale zu leben und in die Wirtschaft einzubringen.


Wir haben es in der Hand und können gut für uns sorgen. Den Weltfrauentag nutze ich daher gerne, um daran zu erinnern, dass es gut ist, wenn wir so sind, wie wir sind.


Ich wünsche dir einen schönen Weltfrauentag.

Und denk daran: miteinander, nicht gegeneinander!


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