Mir ist alles zu viel

Aktualisiert: 19. Apr.

Die Arbeit nimmt kein Ende und jedes Mal, wenn du denkst, du hast es geschafft, liegen zwei neue Aufgaben auf deinem Tisch? Du wärst gerne organisierter, weil du endlich mehr Zeit für dich und deine Familien haben möchtest? Erkennst du dich wieder? Jaa?! So wie dir geht es vielen Menschen.


Du würdest so gerne mehr Sport machen, dich gesünder ernähren, pünktlich Feierabend machen aber dir fehlt die Energie dazu. Lange dachtest du es liegt nur an der Motivation aber mehr und mehr merkst du, dass es eigentlich um ganz andere Dinge geht.


In diesem Blogpost möchte ich die Hintergründe etwas näher beleuchten, warum uns manchmal einfach alles zu viel wird.


Zu viele To-Dos im Kopf


Als ich zum ersten Mal von Mental Load gehört habe, habe ich endlich verstanden, was da eigentlich in meinem Kopf passiert, wenn ich durch die Wohnung laufe und unzählige To-Dos in meinem Kopf notiere. Schon alleine die Frage "Was gibt es heute Abend zu essen?" löst in mir einen regelrechten Gedankensturm aus.


Mental Load betrifft am häufigsten Mütter aber auch kinderlose Frauen. Durch das ständige Denken und gedankliche Notieren von To-Dos schalten wir nie richtig ab und sind ständig in Action.

Zusätzlich zur Arbeit gibt es unzählige Aufgaben im Haushalt, die erledigt werden müssen.

Aufgaben abzugeben kann dir viel Erleichterung schaffen. Gebe öfter auch mal etwas ab und kommuniziere deine Überlastung an deine Mitmenschen. Wenn sie nicht wissen, an was du alles denken musst, können sie dir die Dinge auch nicht so gut abnehmen.


Lerne Grenzen zu setzen


Im Arbeitsumfeld und zuhause ist es ganz wichtig, dass wir Grenzen setzen. Sage öfter mal Nein und kommuniziere, wenn du gerade viel zu tun hast.


Es hilft oft schon, wenn du dir für eine Antwort länger Zeit lässt und nicht sofort reagierst. Wenn du beispielsweise gefragt wirst, ob du morgen den Termin XY übernehmen kannst, kannst du antworten, dass du kurz darüber nachdenken möchtest und dann nochmal auf deine Kolleg*in zukommst. Das gleiche gilt auch für Projekte, die du übernehmen sollst.


Deine Antwortmöglichkeiten:

  • "Danke, dass du mich fragst, ich gebe dir gleich Bescheid."

  • "Ich gehe meinen Kalender kurz durch und melde mich gleich wieder bei dir."

  • "Vielen Dank, es freut mich, dass du das Projekt XY bei mir siehst. Ich mache mir Gedanken und gebe dir morgen Bescheid."

Es ist vollkommen in Ordnung, dass du nicht immer sofort eine Entscheidung mitteilst. Durch die Zeit, die du dir zum Überlegen nimmst, kannst du in dich reinfühlen und wirklich entscheiden, ob du gerade genug freie Zeit hast, um die Aufgabe zu übernehmen.


Anfangs ist es vielleicht ungewohnt für dich und auch für dein Gegenüber aber in der Regel ist es für alle in Ordnung, wenn du dir Zeit lässt.


Trinke ausreichend Wasser


Vielleicht erscheint dir dieser Tipp zu banal. Wenn wir jedoch zu weniger Wasser trinken, ist unser Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und wir haben deutlich weniger Energie. Wiederum zu wenig Energie bedeutet auch, dass wir unmotiviert sind, uns träge fühlen und antriebslos sind.



Konzentriere dich auf dich


So schön Instagram, Pinterest und Co. für Inspirationen geeignet sind, so sehr setzen sie uns auch unter Druck immer irgendetwas optimieren zu wollen.


Stell dir vor du hast dir vorgenommen mit Yoga zu starten. Du bist motiviert und hast dich schon zu einem Kurs angemeldet. Nachdem du durch deinen Instagram Feed scrollst, siehst du andere Frauen, die Yoga machen, ins Pilates gehen, jeden Morgen meditieren und sich ausschließlich von Bio-Lebensmitteln ernähren. Schnell bist du demotiviert und denkst dir, dass du das sowie alles nicht schaffen kannst.


Versuche bei dir zu bleiben und deine Zeit in sozialen Netzwerken zu minimieren.


Gehe deine Veränderungen Schritt für Schritt an. In deinem Tempo. Du weißt nicht, was Person XY wirklich macht und siehst meist nur wenige Minuten ihres Alltags.

Gönne dir daher regelmäßig Social-Media-freie-Zeit.


Neue Routinen etablieren


Neue Routinen im Alltag zu etablieren, benötigt Zeit. Anfangs sind wir oft total diszipliniert und verfolgen unsere neuen Ziele mit Freude. Nach ein paar Tagen oder Wochen lässt die Motivation nach und wir fallen zurück in unser altes Muster.


Es kann helfen, wenn du dir Ziele suchst, die du an Gewohnheiten hängen kannst. Wenn du beispielweise jeden Morgen einen Tee trinkst, fällt es dir vielleicht leichter, wenn du dann genau in dieser Zeit in dein Dankbarkeitstagebuch schreibst.


Setze deine Ziele achtsam und teile sie lieber in kleinere Schritte ein, die du auch erreichen kannst. Du bist dadurch viel motivierter und die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Ziel erreichst, steigt.



Du möchtest wieder in deine Energie kommen und lernen, wie du deinen Alltag motivierter gestalten kannst?

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Ich freue mich über deine Anmeldung.


Alles Liebe,

Anja 💛




Bilder: wix.com





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