Glaubenssätze und wie du sie lösen kannst

Wer kennt es nicht - wir haben uns etwas vorgenommen und genau dann, wenn wir es umsetzen möchten, spricht diese leise „Stimme“ in uns, die sagt „Du bist eh unsportlich“, „Frauen sind schlecht in Mathe“, „Ich bin eben einfach beziehungsunfähig“, „Mein Vater hat schon immer gesagt, dass ich nicht mit Geld umgehen kann.“...

Genau das sind Glaubenssätze. Sie hindern uns an unserem Erfolg und blockieren unser Vorhaben.


Glaubenssätze haben nicht direkt was mit dem religiösen Glauben zu tun. Egal an welche Religion wir glauben, wir alle haben Glaubenssätze in unserem Kopf bzw. Unterbewusstsein gespeichert.

Es sind Muster, Sätze und Sprichwörter, die wir irgendwann einmal von unseren Eltern, Großeltern, Lehrern, Freunden, Bekannten oder auch einfach von Personen, die wir im Supermarkt zufällig getroffen haben, aufgenommen und abgespeichert haben.


Zu jeder Zeit sammelt unser Gehirn Informationen. Den kleinsten Teil der Sammlung können wir bewusst abrufen.

Der andere Teil befindet sich, wie ein Eisberg verborgen im Wasser – in unserem Unterbewusstsein.

Das Unterbewusstsein beeinflusst aber genauso, wie das Bewusstsein unsere Handlungen.


In vielen Situationen sind Glaubenssätze oder Muster sehr wichtig, da sie uns beschützen und vor Gefahren warnen. Ein Beispiel hierfür ist „Rauchen schadet der Gesundheit“, „Wenn gekocht wurde, darf man nicht auf die Herdplatte fassen.“, „Bei Fremden sollst du nicht ins Auto steigen.“.


Diese Sätze speichern wir in unserem Gehirn ab und rufen sie in den passenden Situationen ab. Wir stufen diese Sätze als wahr ein und befolgen sie. Manchmal kommt es jedoch auch dazu, das wir etwas falsch abspeichern oder wir etwas falsch verstehen und es dann nicht zu der richtigen Situation zuordnen. Dies kann sowohl im Bewusstsein, als auch im Unterbewusstsein passieren.


Beispiel:

Ein Kind macht seine Mathehausaufgaben. Das Kind fragt die Mutter, ob sie ihm bei der Aufgabe helfen kann. Die Mutter antwortet „Oh, das kann ich nicht, ich war noch nie gut in Mathe.“


Das Kind hat nun unterschiedliche Möglichkeiten die Situation abzuspeichern.


Es könnte abspeichern, dass es die Mutter nicht mehr fragen muss, wenn es um Mathe geht. Es könnte aber auch abspeichern, dass es auch nicht gut ist in Mathe, da es sich an der Mutter orientiert. Oder es könnte abspeichern, da die Mutter ja eine Frau ist und das Kind ein Mädchen, Frauen eben nicht gut in Mathe sind. Egal, wie es das Kind abspeichert, diese Situation wird unbefriedigend abgespeichert. Wenn das Mädchen jetzt beispielsweise weitere Erfahrungen in der Schule macht, in der der Lehrer/in sagt, dass die Jungs viel bessere Mathearbeiten geschrieben haben, bestätigt sich das Muster des Kindes und es denkt, dass Mädchen eben nun mal nicht so gut in Mathe sind. Die Folge ist, dass es nicht an seine Fähigkeiten und sein Können in Mathe glaubt (Glaubenssatz: "Ich bin nicht gut in Mathe, weil kein Mädchen ist es.") und es durch seine Noten darin bestätigt wird. Es wird dem Mädchen auch schwerfallen Mathe zu lernen und leichter beispielsweise Deutsch oder Englisch.


Viele werden sich jetzt denken, dass es ja allgemein bekannt ist, dass Jungs besser sind in Mathe und Mädchen besser sind in Sprachen…aber Vorsicht…ist es wirklich so?

Oder ist es ein Glaubenssatz, an den viele Menschen in unserer Gesellschaft glauben?


Nun nochmal zurück zu der Geschichte des Mädchens. Sie ist irgendwann fertig mit der Schule, studiert oder macht eine Ausbildung und hat keine Berührungspunkte mehr mit Mathematik. In ihrem Job wird sie nun in einem Meeting gebeten kurz eine einfache Berechnung für alle anwesenden Personen zu rechnen. Der Frau wird es plötzlich ganz heiß, sie bekommt nasse Hände, der Kopf ist leer und rechnen ist unmöglich. Sie hört sich innerlich sagen „du warst doch noch nie gut in Mathe“, „deine Kollegen können das sicherlich viel besser berechnen“, „du bist eine Frau, die tun sich immer schwer mit Kopfrechnen“. Das Unterbewusstsein meldet sich und ruft in der „Mathe“-Situation alle negativen Erlebnisse auf, die die Frau in ihrem Leben gesammelt hat. Obwohl sie die Aufgabe eigentlich sehr gut rechnen könnte, ist sie so blockiert, sodass nichts mehr geht und sie ihren Kollegen bitten muss, ob er ihr behilflich sein kann…


In diesem Beispiel wird sichtbar, dass es Glaubenssätze gibt, die uns blockieren und unsere Leistung negativ beeinflussen. Der einzige Grund für diese Blockaden, ist unser eigener Glaube.


Wir entscheiden, noch bevor irgendein Körperteil mit der Ausführung beginnt, ob wir etwas können oder nicht können. Es ist ein bisschen so, als würden wir einen Rollkoffer hinter uns herziehen, in den wir all die Sätze packen und in den verschiedenen Situationen den passenden Satz rausziehen.



Jeder Mensch hat in seinem „Koffer“ andere Glaubenssätze. Manche sind vielleicht auch gleich, zum Beispiel durch familiäre Prägungen, verbreitete Sprichwörter oder durch gesellschaftliche Muster.


Weitere Bespiele:


„Es gibt schon so viel Konkurrenz, da habe ich keine Chance mehr.“

„Ich muss hart arbeiten, um ein profitables Business aufzubauen.“

„Viel Geld zu verdienen, bedeutet gierig zu sein.“

„Sich als Frau für Kind und Karriere zu entscheiden ist falsch.“

„Wer schön sein will muss leiden.“

„Alle meine Freundinnen können nicht nein sagen.“

„Um bei Porsche einen Job zu bekommen, muss man super Noten haben.“


Bestimmt kommen dir manche der Sätze bekannt vor oder dir fallen noch weitere ein.

Das Schlimme an den Glaubenssätzen ist, dass sie uns an unserem Erfolg hindern, sei es in der Schule, in unserem Beruf, in unserer Beziehung oder auch im Sport.


Das Gute ist, sind sie dir erst einmal bewusst, kannst du sie auch loswerden. Das Ziel ist es, die negative Glaubenssätze und Muster in positive zu wandeln.


Hierfür gibt es drei Möglichkeiten, wie du sie wandeln kannst.


1. Selbsterkenntnis

Die erste Variante ist die einfachste. Dir fällt auf, wie du in einer Situation denkst und hinterfragst, ob es denn wirklich richtig ist, so zu denken. Du stellst fest, dass es eine falsch gespeicherte Information ist und streichst sie ab jetzt aus deinem Gedächtnis. Du hast einen Aha-Moment und damit wurde der negative Glaubenssatz automatisch durch einen guten ersetzt. Diese Variante ist deshalb so einfach, weil du selbst darauf kommst und selbst feststellst, dass dein alter Glaubenssatz falsch ist.


2. Der Glaubenssatz sitzt tiefer

Die zweite Variante ist, dass du bemerkt hast, dass dich etwas blockiert und dir ist auch der passende Glaubenssatz dazu eingefallen. Nun kannst du ihn mit Hilfe der 5-Schritte Methode lösen.


Fünf Schritte, die dir helfen einen Glaubenssatz zu entfernen:


1. Formuliere deinen Glaubenssatz, den du gerne loswerden möchtest.

Beispiel: „Ich kann nicht gut auf Menschen zugehen.“


2. Überlege dir, in welchen Bereichen der Glaubenssatz dich blockiert und was du dadurch alles nicht machst.

Beispiel: Auf Partys oder Veranstaltungen stehe ich oft alleine da, weil es mir schwer fällt mit anderen in Kontakt zu treten. Ich würde mich gerne mit unbekannten Menschen unterhalten aber ich weiß nicht wie ich anfangen soll…


3. Stelle dir genau vor, wie es sich anfühlen würde, wenn du all die Dinge jetzt könntest und dein Glaubenssatz weg wäre.

Beispiel: Ich würde ganz locker auf andere zugehen können. Ich würde viele interessante Gespräche führen, weil es mir leicht fällt andere anzusprechen.


4. Sage dir laut, dass du deinen Glaubenssatz nun loslässt und dankbar bist, jetzt wieder ganz frei zu leben.

Beispiel: „Ich lasse meinen Glaubenssatz „Ich kann nicht gut auf Menschen zugehen“ jetzt los und bin dankbar, dass ich jetzt wieder ganz frei bin.“


5. Formuliere dir einen neuen positiven Satz, den du mehrmals täglich wiederholst.

Beispiel: „Ich kann gut auf Menschen zugehen.“ oder „Es fällt mir leicht auf Menschen zuzugehen.“


Wiederhole die 5-Schritte Methode solange, bis du merkst, dass sich dein Glaubenssatz aufgelöst hat. Unser Gehirn lernt mit dieser Methode alte Muster loszulassen und ein neues Muster zu generieren.


3. Der verborgene Glaubenssatz / Muster

Die dritte Variante ist die schwerste. Du merkst etwas blockiert dich und macht dir ein ungutes Gefühl aber du weißt nicht was. Dir fällt kein passender Satz ein und du weißt auch nicht, um welches Muster es sich handelt.

In diesem Fall handelt es sich um einen Glaubenssatz oder Muster, dass du in deinem Unterbewusstsein gespeichert hast. Anders, als in den Varianten 1 und 2, ist dir hier nicht bewusst was dich blockiert und du weißt auch nicht, wie du es wandeln kannst.

In diesem Fall brauchst du Hilfe von außen, beispielsweise durch einen Coach. Im Coaching kann ich mit Hilfe der energetischen Kinesiologie dein Unterbewusstsein befragen und wir können herausfinden, um welche Blockade es sich handelt. Haben wir den Glaubenssatz gefunden, wandeln wir ihn mit Hilfe der Kinesiologie in einen positiven Satz. Die Blockade, die unterbewusst gespeichert war, kann somit für dich aufgelöst werden.



Es ist ganz normal, dass wir unsere Glaubenssätze in unterschiedlichen Varianten abspeichern.

Auf manchen Ebenen kannst du selbst tätig werden und dir Erleichterung schaffen und auf der unterbewussten Ebene brauchst du Hilfe.


Wenn du merkst, dass du Glaubenssätze und Muster hast, die du nicht alleine lösen kannst, dann rufe mich gerne an oder schreibe mir eine Nachricht. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam deine verborgenen Glaubenssätze finden und diese lösen können.


Schicke mir eine E-Mail hallo@feminineandbusiness.com, eine WhatsApp

oder rufe mich an : 0152 25756076 - ich freue mich auf deine Nachricht!


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