Teil 2: Arbeitswelt 4.0

Aktualisiert: 21. Feb 2019

Es geht immer schneller, vieles ändert sich und altbewährtes hat plötzlich keine Bedeutung mehr. Unternehmen stehen in der heutigen Zeit immer wieder vor großen und kleinen Herausforderungen, die aufgrund der Digitalisierung und des Wandels in der Arbeitswelt entstehen.


In den letzten beiden Blogartikeln habe ich bereits über die Veränderungen von New Work im Bereich der Bürogestaltung und der Mitarbeiter gesprochen. Heute geht es um die Herausforderungen des Managements und der Strategie.


Viele Modelle, die früher sehr gut funktioniert haben, funktionieren heute nicht mehr. Sie sind überholt, überflüssig oder passen nicht mehr zu der Unternehmenskultur oder zu den Bedürfnissen der Kunden.


Doch warum werden sie noch immer gemacht? Wenn heute ein Mitarbeiter seine Arbeit als „Dienst nach Vorschrift“ beschreibt, liegt es meistens daran, dass er kaum noch Zeit hat, sich wirklich intensiv mit einer Sache zu beschäftigen. Meist ist er den ganzen Arbeitstag mit administrativen Aufgaben beschäftigt wie z.B. Zeiterfassung, Kennzahlenpflege, Zielvereinbarungsgespräche, Datenpflege bzw. Erfassung sowie langwierigen Meetings.


All diese Aufgaben scheinen gut durchdacht und sinnvoll, doch rauben sie dem Mitarbeiter Zeit. Die Zeit, die er damit beschäftigt ist, das Unternehmen „am Laufen“ zu halten, kann er nicht nutzen, um sich in Prozesse einzubringen, Verbesserungen vorzuschlagen und um die Kundenwünsche zu erfüllen.


In den Beratungsgesprächen rate ich daher den Geschäftsführern eine Aufstellung der Aufgaben zu erstellen, die er und seine Mitarbeiter täglich bearbeiten. Eine Bestandsaufnahme ist eine gute Möglichkeit um das Managment, die Strategie und die Organisation eines Unternehmens neu aufzustellen und auszurichten. Egal, ob es sich hierbei um ein Start-up oder ein schon lange bestehendes Unternehmen handelt. Es kommt auch nicht auf die Unternehmensgröße an.

Selbst, wenn du Einzelunternehmerin bist, solltest du deine Aufgaben von Zeit zu Zeit überprüfen.



Geprüft werden sollte:

  • sind sie noch notwendig?

  • aktuell?

  • werden sie vielleicht doppelt ausgeführt?

  • brauchen wir sie wirklich?

  • wie bringen sie uns weiter?

  • erfüllen wir damit die Wünsche unserer Kunden?

  • wie zeitintensiv sind sie?

  • können sie abgegeben oder outgesourct werden?


Alle Aufgaben, die nicht mehr zeitgemäß oder erfolgsversprechend sind sollten gestrichen werden.


Wichtig: Binde die Mitarbeiter unbedingt in den Prozess ein, damit sie sich nicht überrumpelt fühlen. Hierbei ist aber unbedingt darauf zu achten, dass die Meetings, die für die Umstellung benötigt werden, so kurz und effizient wie möglich verlaufen.


Benötigst du Hilfe bei der Umsetzung oder weißt nicht genau, wie du die Aufgaben bewerten sollst? Ich berate dich gerne.


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